Wheels for Girls 2015 from That Noise Magazine on Vimeo.

Wheels for Girls 2015 | Review

Text: Claudia Riera
Photo: Marianne Mögling

Ich erinnere mich immer noch gerne an den letzten Wheels For Girls-Event zurück, den wir letzten August an einem Wochenende durchgeführt hatten. Wir waren überaus positiv überrascht, als mehr als dreissig BMXerinnen und Skaterinnen den Weg nach Basel gefunden hatten.
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Für Stephi, Karin und mich war es somit klar, dass es einen weiteren Anlass geben wird. Da das Pumpwerk seiner Schliessung bevorsteht, beschlossen wir kurzerhand einen Wheels For Girls-Tag im Frühling auf die Beine zu stellen. Viel Vorbereitungszeit blieb uns da nicht, doch sollte der Event ohnehin so einfach wie möglich gestaltet werden. Eine simple  Sache halt, wo man sich wieder trifft, neue Leute kennenlernt und gute Sessions unter Frauen erlebt.

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Am 18. April, war es dann soweit. Von verschiedenen Regionen aus der Schweiz kamen die Girls angereist. Und auch die Basler Vertretung, mittlerweile sind es schon sieben Frauen die regelmässig skaten, nahm vollzählig teil. Insgesamt zählten wir 28 Teilnehmerinnen. Es machte Freude zu sehen, wie sich allmählich überall Gruppen bildeten, in welchen mit vielem Elan und Spass geskatet oder BMX gefahren wurde.
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Da gab es das Team Miniramp. Dieses bestand aus Mädels, die sich gerade die Basics in der Transition beibrachten. Thema Nummer 1 natürlich: der Drop-in. Durch die Gruppendynamik gab sich am Schluss jede einen Ruck und wagte den Schritt hineinzufahren. Mit Erfolg! Am Ende vom Tag sind alle mit grosser Erleichterung und einem Lachen im Gesicht heimgekehrt. Irgendwie cool zu wissen, dass nun vier Frauen mehr in der Schweiz eine Ramp droppen können. Gleichzeitig vergnügte sich das Team Flat genüsslich an der Sonne und war eifrig dran, neue Tricks zu lernen. In der Vertramp waren, wie schon erwartet, Dania, die einzige Inlineskaterin, und Fränzi, das Urgestein des Schweizer Frauen-Skateboardings, am Start. Diese beiden Verrückten pushten sich gegenseitig und mit lauter Musik bis ans Limit.
In der Streethalle genoss man die grosse Fläche einmal für sich zu haben und hatte einfach Spass am Fahren. Die Stimmung war super und die Zeit verging im Fluge. Am Abend jedoch, machten sich die schweren Beine bemerkbar und man freute sich riesig auf das wohlverdiente kühle Bier.
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29 April of 2015 by

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